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Kitagruppe mit Betreuerin in München: Weniger Nachwuchs,weniger Arbeitskräfte
Foto: Peter Kneffel / dpa
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet angesichts der alternden Bevölkerung eine deutlich größere Arbeitskräftelücke als bislang angenommen.
Nach einer neuen Vorausberechnung des Instituts könnten in Deutschland im Jahr 2036 rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Das berichtet die »Rheinische Post« unter Berufung auf eine ihr vorliegende IW-Analyse.
Vor zwei Jahren hatte das Institut die Differenz zwischen ausscheidenden und nachrückenden Arbeitskräften noch auf knapp drei Millionen beziffert. Die aktualisierte Prognose stützt sich auf neue Daten zur Bevölkerungsentwicklung. Für 2045 rechnet das Institut mit rund 81,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Deutschland – das wären 2,9 Prozent weniger als aktuell.
Als Grund für den Bevölkerungsrückgang wird neben einer deutlich geringeren Zuwanderung ein abnehmendes Interesse an Deutschland »auch wegen der anhaltenden Schwäche der Wirtschaft und wachsender Arbeitsmarktprobleme« angeführt.
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Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung sind allerdings oft mit großen Unsicherheiten behaftet,weil sich die Entwicklung von Geburtenraten,Lebenserwartung und Migration schwer vorhersagen lässt.
mic/dpa