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Ryanair-Maschine: Frist bis zum 1. Mai
Foto: Toms Kalnins / EPA
Der irische Billigflieger Ryanair bekräftigt im Streit über die österreichische Luftverkehrsteuer seine Forderung nach einem Ende der Abgabe. Das Unternehmen setzt der Regierung in Wien dafür nun sogar eine Frist bis zum 1. Mai. Bis zu diesem Datum müsse die Abgabe von zwölf Euro pro Passagier vollständig abgeschafft werden,so Ryanair. Nur dann werde man den im vergangenen Herbst vorgelegten Investitionsplan über eine Milliarde Dollar umsetzen und zehn neue Flugzeuge in Wien stationieren.
Ryanair-Manager Andreas Gruber kritisierte,die österreichische Regierung prüfe die Abgabe nur,statt sie wie andere europäische Länder zu streichen. Die Airline ist dafür bekannt,öffentliche Auseinandersetzungen mit Regierungen und Flughäfen zu suchen,um die Kosten an ihren Standorten zu drücken.
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In Österreich dringt Europas größter Billigflieger seit Längerem auf niedrigere Standortkosten und hat die Luftverkehrsteuer in der Vergangenheit wiederholt öffentlich kritisiert. Im vergangenen Herbst hatte Ryanair als Druckmittel sein Angebot am Flughafen Wien reduziert. Auch andere Fluggesellschaften hatten zuletzt auf die hohen Kosten am Standort Wien verwiesen. So gab die ungarische Billigfluglinie Wizz Air ihre Basis am Flughafen Wien im März nach eigenen Angaben wegen gestiegener Gebühren und Kosten auf.
mik/Reuters