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Alan Greenspan (1926 bis 2026): Zwei Monate nach seinem Amtsantritt kam es zu einem großen Börsencrash
Foto: Andrew Harrer / Bloomberg / Getty Images
Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan ist tot. Er sei im Alter von 100 Jahren gestorben,wie zuerst NBC News berichtete. Der Wirtschaftsgelehrte starb am Montag an den Folgen der Parkinson-Krankheit,erklärte seine Frau Andrea Mitchell,die Chefkorrespondentin in Washington und Chefkorrespondentin für Außenpolitik bei NBC News ist.
Alan Greenspan leitete die US-Notenbank Federal Reserve 19 Jahre lang,und zwar von 1987 bis 2006. In seine Amtszeit fielen vier Präsidentschaften der USA,von Ronald Reagan bis George W. Bush. Kaum jemand hat die Finanzwelt so geprägt wie er. Reagan machte ihn 1987 zum Chef der Fed.
Bereits zwei Monate nach seinem Amtsantritt kam es zu einem großen Börsencrash. Am 19. Oktober 1987,dem »Schwarzen Montag«,brachen die Börsenkurse weltweit um bis zu 20 Prozent ein. Greenspan beruhigte die Märkte,indem er frisches Geld in das Finanzsystem pumpte – ein Mittel,das er fortan immer wieder erfolgreich anwenden würde. Von da an galt er als »großartigster Zentralbanker in der Weltgeschichte«. Was immer auch geschehen mochte,der Notenbank-Chef würde schon die passende Antwort haben.
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Kritiker monierten jedoch später,Greenspan habe mit niedrigen Zinsen und dem Glauben an die Selbstregulierung des Marktes den Schuldenboom am US-Immobilienmarkt befeuert,der letztlich zum Zusammenbruch des Finanzsystems führte.
mwo/mik/Reuters