Große Daten

Abbau von 5000 Stellen Stellenabbau kostet Porsche Hunderte Millionen Euro

Jul 30, 2026 IDOPRESS

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Foto: Clemens Bilan / EPA

Anfang der Woche kündigte Porsche den Abbau von 5000 Stellen an. Nun wird klar,wie teuer das den kriselnden Autobauer zu stehen kommt. Die mit dem sogenannten Zukunftspaket verbundenen »Rekalibrierungskosten« werden Porsche-Finanzchef Jochen Breckner zufolge im zweiten Halbjahr voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen.

2027 rechne man bei der VW-Tochter mit Belastungen in einer ähnlichen Größenordnung. Langfristig sieht der Manager ein jährliches Einsparpotenzial im mittleren dreistelligen Millionenbereich,wie er in einer Telefonkonferenz sagte. Erste Netto-Einspareffekte seien aber erst 2028 zu erwarten.

Betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 ausgeschlossen

Das zwischen Management und Gesamtbetriebsrat ausgehandelte Paket war am Montag vorgestellt worden. Es sieht den Abbau von weiteren 5000 Stellen in der Region Stuttgart bis 2035 vor. Im Gegenzug verlängert der Sport- und Geländewagenbauer die Standortsicherung. Betriebsbedingte Kündigungen sind dadurch bis Ende 2035 ausgeschlossen.

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Der Stellenabbau soll laut Porsche sozialverträglich erfolgen – vorwiegend über natürliche Fluktuation,demografische Effekte,Altersteilzeit und freiwillige Aufhebungsverträge. An den Verhandlungen waren auch die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall beteiligt. Ziel sei,die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dabei langfristig möglichst viele Arbeitsplätze abzusichern.

Zuletzt hatte BMW als letzter deutscher Autokonzern am Mittwoch angekündigt,ebenfalls Jobs abbauen zu wollen. Dort sollen 8000 Arbeitsplätze wegfallen,viele davon in Deutschland.

jpe/dpa