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Die Fed in Washington,D.C.
Foto: Sarah Silbiger / REUTERS
Im Irankrieg lässt die US-Notenbank den Leitzins unangetastet. Die Zinsspanne bleibt damit bei 3,5 bis 3,75 Prozent,wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilte. Bereits auf ihrer vorherigen Sitzung Ende Januar hatte die Notenbank die Leitzinsen nicht verändert.
Im Zuge des Krieges treiben Versorgungsengpässe die Ölpreise in die Höhe und lösen Inflationssorgen aus,was Zinssenkungen vorerst unwahrscheinlich macht. Volkswirte hatten die Entscheidung,den Leitzins stabil zu halten,deswegen erwartet.
Elf der zwölf Zentralbankrats-Mitglieder stimmten am Mittwoch für die Beibehaltung des derzeitigen Zinses. Lediglich der Berater von US-Präsident Donald Trump,Stephen Miran,votierte wie bei den vorherigen Sitzungen für eine Senkung.
Die Notenbank steht weiter unter großem Druck durch Trump,der immer wieder Leitzinssenkungen fordert und Notenbankchef Jerome Powell scharf kritisiert. Dessen Amtszeit endet im Mai. Als Nachfolger Powells hat Trump den Ökonomen und früheren Fed-Direktor Kevin Warsh vorgeschlagen.
Die Inflation dürfte 2027 jedoch auch steigen: Die Notenbank erwartet nun einen Wert von 2,2 Prozent statt bislang 2,1 Prozent. Für dieses Jahr hatten die Experten eine Teuerungsrate von 2,4 Prozent vorhergesagt – jetzt rechnen sie mit 2,7 Prozent.
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Deswegen dürften Trumps Rufe nach einer Zinssenkung erst mal folgenlos bleiben. Wenn die Fed das Zinsniveau lockert,dürfte das die Inflation zusätzlich anheizen – das will sie vermeiden. Allerdings wurden die Daten noch vor Kriegsbeginn erhoben. Die Folgen des Irankriegs mit deutlich gestiegenen Ölpreisen werden sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
hba/Reuters/dpa