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Staudämme, Verschmutzung, Klimawandel Dieser Fisch wandert 11.000 Kilometer durch Südamerika – was sein Schicksal besiegeln dürfte

Mar 25, 2026 IDOPRESS
Die Bestände wandernder Süßwasserfische sind seit 1970 um 81 Prozent eingebrochen, warnt ein Uno-Bericht. Einige Tiere legen Wege von über zehntausend Kilometern zurück. Das geht künftig wohl nicht mehr.

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Brachyplatystoma rousseauxii aus der Familie der Antennenwelse

Foto: M. Goulding

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In Südamerika lebt auch der Rekordhalter unter den wandernden Süßwasserfischen: Der Brachyplatystoma rousseauxii aus der Familie der Antennenwelse. Er legt auf seinem Weg von den Anden bis zur Küste ganze 11.000 Kilometer zurück – die längste bekannte Süßwassermigration der Welt. Sein Lebensraum ist durch Staudämme und Überfischung bedroht,die Bestände im gesamten Amazonasbecken sinken. Die Länder,durch die der Wels schwimmt,planen laut dem Uno-Bericht daher einen grenzüberschreitenden Artenschutzplan,der dem Fisch bestimmte »Wanderkorridore« gewähren soll,zudem soll es gemeinsame Fangquoten geben.

sug