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Wegen Trumps Feldzug Benzin kostet in den USA jetzt 50 Prozent mehr als vor dem Irankrieg

May 7, 2026 IDOPRESS
Der Irankrieg hat auch in den USA die Spritpreise in die Höhe gejagt. Für Präsident Donald Trump sind das schlechte Nachrichten – denn im November stehen Zwischenwahlen an.

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Tankstelle im New Yorker Stadtteil Brooklyn

Foto: Spencer Platt / Getty Images

Der durchschnittliche Preis für Normalbenzin ist in den USA innerhalb von einer Woche um 31 Cent pro Gallone (3,8 Liter) gestiegen. Damit kostet Benzin in den USA aktuell im Schnitt 4,48 Dollar an der Zapfsäule – und damit rund 50 Prozent mehr als vor dem Irankrieg. Das teilte der US-Automobilclub AAA mit.

Hauptursache für den Anstieg der Spritkosten ist der Sprung bei den Rohölpreisen. Der Ölpreis hat sich seit Beginn des Waffengangs teils mehr als verdoppelt. Auslöser dieser Ölpreiskrise ist die Sperrung der Straße von Hormus. Irans Regime hatte mit diesem Schritt auf die von US-Präsident Donald Trump befohlenen großflächigen Angriffe auf Iran reagiert.

Die Angst der Republikaner vor der Wut an der Zapfsäule

»Nach der Ankündigung des ersten Waffenstillstands herrschte Optimismus – das könnte wirklich der Anfang vom Ende des Konflikts sein«,sagte Rob Smith,Leiter des globalen Kraftstoffeinzelhandels bei S&P Global Energy. »Die Rohölpreise sanken entsprechend,die Spotpreise für Benzin folgten,und die Händler gaben die Abschläge weiter.« Doch der Krieg ging weiter. Die Preise drehten und stiegen wieder. Die Entwicklung ist auch politisch brisant: US-Verbraucher reagieren traditionell empfindlich auf steigende Spritkosten. Politiker fürchten diese Entwicklung entsprechend. Das führte im Vorfeld der vergangenen Präsidentschaftswahlen etwa dazu,dass der damalige US-Präsident Joe Biden die Ukraine bat,Angriffe auf russische Ölinfrastruktur zu unterlassen.

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»Selbst wenn es eine echte und dauerhafte Lösung des Konflikts gäbe,beide Seiten sich einigten und Hormus wirklich offenbliebe – es würde dennoch Monate dauern,bis die Preise wieder auf das Vorkriegsniveau fallen,wenn nicht noch länger«,sagte Smith. »In der Branche wird es weiter einen Risikoaufschlag für Transporte durch die Region geben. Die vergangenen Monate haben gezeigt: Es wird schwer sein,Reeder und Versicherungen davon zu überzeugen,dass das Risiko wieder so niedrig ist wie im Februar. Das wird lange dauern.«

beb/Reuters