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VW-Werk in Wolfsburg: Teil des Konzernumbaus
Foto: Joeran Steinsiek / Steinsiek.ch / IMAGO
Gemeinsam mit Zulieferer Bosch tüftelt Volkswagen seit einiger Zeit am Thema Autonomes Fahren. Damit soll bald jedoch Schluss sein: Wie die »Bild«-Zeitung meldet,will VW die Partnerschaft beenden. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf »voneinander unabhängige Quellen«,dieser Schritt sei Teil des Konzernumbaus,der das Überleben des deutschen Autobauers sichern soll. Dem SPIEGEL wurde der Inhalt des Berichts bestätigt.
VW hat bislang mit seiner Softwaretochter Cariad am autonomen Fahren gearbeitet. Gemeinsam mit Bosch wurde ein Baukasten für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren entwickelt. Zu dem Bericht erklärten Cariad und Bosch am Montag,man kommentiere Marktgerüchte grundsätzlich nicht. »Wir prüfen grundsätzlich regelmäßig unsere Entwicklungspartnerschaft und stimmen uns fortlaufend dazu ab,ob sie zu unseren strategischen und technologischen Zielen sowie den aktuellen Entwicklungen auf dem Markt passt«,hieß es in gleichlautenden Mitteilungen. Zu den Inhalten solcher vertraulichen Gespräche »mit unseren Partnern« äußere man sich nicht.
Allerdings schränkten beide Unternehmen ein: »Insbesondere bei Level-3-Fahrsystemen – gerade in Europa – haben sich andere Entwicklungen in Markt und Technologie ergeben als zu Beginn der Zusammenarbeit erwartet.« Bei einem Level-3-Fahrsystem müssen Fahrer das Umfeld nicht dauerhaft selbst überwachen – dafür gelten aber Bedingungen,etwa Fahrten auf der Autobahn oder bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit.
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Volkswagen steckt derzeit tief in der Krise: Erst am Freitag wurde bekannt,dass der Konzern offenbar einen radikalen Umbau plant,weltweit könnten bis zu 100.000 der derzeit rund 657.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Zudem droht womöglich die Schließung von vier Werken in Deutschland. Mehr dazu lesen Sie hier.
mkh/AFP