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Batterien der Marke Varta
Foto: Michael Bihmayer / CHROMORANGE / picture alliance
Dem Batteriehersteller Varta droht die Zerschlagung. Wichtige Geldgeber wollen das Geschäft mit Haushaltsbatterien aus dem Konzern herauslösen und sprechen sich für eine neue Eigentümerstruktur aus,wie sie in einer Mitteilung schreiben. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Varta wollte die Mitteilung auf Anfrage nicht kommentieren.
Die sogenannte Ad-hoc-Gläubigergruppe um die Deutsche Bank und die Finanzinvestoren RBC BlueBay,Blantyre und Whitebox begründete ihren Kurswechsel mit der angespannten Finanzlage des Unternehmens mit Sitz im schwäbischen Ellwangen.
Eine unabhängige Analyse der Unternehmensberatung FTI habe ergeben,dass Varta einen operativen Liquiditätsbedarf in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags habe,also fehlendes Geld für das laufende Geschäft. Hinzu komme erheblicher weiterer Kapitalbedarf,um den Geschäftsbetrieb dauerhaft fortzuführen.
Trotz intensiver Gespräche habe sich bislang kein Investor oder anderer Beteiligter bereit erklärt,die fehlenden Finanzmittel bereitzustellen,erklärte ein Sprecher der Gläubiger. Die Gruppe sei deshalb zu dem Schluss gekommen,dass die Herauslösung und Stabilisierung des Geschäftsbereichs Consumer Batterie der tragfähigste Weg sei.
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Die Gruppe kündigte an,ihre vertraglichen Rechte aus den Finanzierungsvereinbarungen der Restrukturierung von 2024 auszuüben. Eine Umsetzung steht den Angaben zufolge unter dem Vorbehalt behördlicher und weiterer Genehmigungen.
jpe/dpa