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Auch auf Waren aus der EU Trump kündigt neue Strafzölle gegen 60 Handelspartner an

Jul 24, 2026 IDOPRESS

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US-Präsident Donald Trump

Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP / dpa

Die USA verhängen neue Zölle von 10,0 und 12,5 Prozent gegen 60 Handelspartner,darunter die Europäische Union. Nach ​Angaben hochrangiger Regierungsvertreter begründet die US-Regierung die neuen Zölle mit einer laxen Umsetzung von Verboten der ‌Zwangsarbeit in den betroffenen Ländern.

Waren aus Ländern,die angemessene Gesetze gegen Zwangsarbeit erlassen haben,werden demnach mit dem niedrigeren Satz von 10,0 Prozent belegt. Für Einfuhren aus Staaten mit unzureichenden Verboten gilt dagegen der höhere Satz von 12,5 Prozent,wie das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mitteilte. Die neuen Zölle sollen 99,4 Prozent aller Importe betreffen.

Die zusätzlichen Zölle fallen demnach von Freitagmorgen 06.01 Uhr deutscher Zeit (Mitternacht US-Ostküstenzeit) auf die Importe bestimmter Waren an. Ausgenommen seien Produkte,die bereits zuvor auf ein Schiff geladen wurden,sich auf dem letzten Transportabschnitt zum Bestimmungsort befinden und vor dem 28. Juli abgefertigt werden.

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Bislang hält sich Washington laut Brüsseler Kreisen zumindest in den meisten Fällen an das Abkommen. Für rund 93 Prozent der EU-Exporte in die Vereinigten Staaten fielen Zölle in Höhe von maximal 15 Prozent an,sagte ein EU-Beamter. Bei den restlichen Produkten liege der Satz allerdings höher: Dies sei etwa für Käse zutreffend,der effektiv mit knapp 25 Prozent verzollt werde.

Mutige Familienbetriebe haben gegen die Zollpolitik der US-Regierung geklagt. Nun könnten ausgerechnet Konzerne am meisten Geld zurückbekommen. Es sei denn,sie lassen sich vom US-Präsidenten einschüchtern.

dtt/hda/dpa/Reuters/AFPs