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Japans Finanzministerin Satsuki Katayama: Gemeinsam mit den USA gegen die schwache Landeswährung
Foto: Issei Kato / REUTERS
Donald Trump hat bestätigt,dass die USA Japan bei der Stützung der schwächelnden Landeswährung Yen geholfen haben. Der US-Präsident sprach am Sonntag an Bord der »Air Force One« vor Journalisten von einem »Zeichen der Freundschaft«: »Sie haben einen schwächelnden Yen und wollten ein bisschen Unterstützung. Wir sind immer da,um Japan zu helfen.« Der Eingriff komme auch der Weltwirtschaft zugute,sagte Trump.
Staatliche Währungsinterventionen kommen nur relativ selten vor. Zuletzt gab es eine solch bilateral abgestimmte Maßnahme zwischen Tokio und Washington Ende der Neunzigerjahre. Zudem intervenierten 2011 die G7-Staaten gemeinsam am Devisenmarkt,um den Yen nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe von Fukushima zu stützen.
In Tokio bestätigte auch Japans Finanzministerin Satsuki Katayama das gemeinsame Eingreifen ihres Landes und der USA. Ihr Ministerium habe in Koordination mit dem US-Finanzministerium Yen gekauft,um »übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen« der japanischen Landeswährung einzudämmen,sagte sie am Montag. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Maßnahmen am Devisenmarkt ergreifen.
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Zwar verbilligt eine schwache Währung die Exporte einer Volkswirtschaft,wovon Japan in den vergangenen Jahren deutlich profitierte. Gleichzeitig wird jedoch der Warenimport teurer und die Kaufkraft der eigenen Bevölkerung vermindert.
aar/dpa/AFP